Leben wir in einer Simulation?

Schon als Schüler habe ich viele Science Fiction gelesen, und einer der Autoren war Philipp K. Dick. Ich weiß nicht, ob die Geschichte über eine computergenerierte bzw. von einem „höheren“ Universum aus generierte Welt, die ich in Erinnerung habe, von ihm war, vielleicht aber ja.

Aber gerade ist er mir wiederbegegnet, und zwar in diesem Link (etwas ausführlicher zu Dicks Aussage vgl. a. hier). Manche Internetseiten fragen nun schon danach, ob wir tatsächlich in einer Simulation leben… Das wäre dann doch vielleicht ein Gedanke mit Beunruhigungspotential?

Allerdings kann man das ganze auch ganz ruhig (Hm… ruhig? Ist das eigentlich gut? Natürlich ist Ruhe hilfreich, aber… zeigt der Unterschied in der Reaktion auf die unterschiedlichen Perspektivmöglichkeiten nicht auch, wie man sich vielleicht an die Maya schon ein wenig gewöhnt hat? – Was dann alles andere als beruhigend wäre…) als lediglich eine Bestätigung der spirituellen Sicht sehen, und so stellt der obige Link denn auch den Bezug des in dem dort verlinkten Video Gesagten zu Advaita her. Letztlich könnte also die in dem verlinkten Video beschriebene Entdeckung ein Hinweis darauf sein, daß die Wissenschaftler an den Universitäten nun langsam der Frage der Realität oder Nichtrealität (Maya-Haftigkeit) unseres Universums näher kommen.

Da ich jetzt nicht dazu gekommen bin, diesen Artikel ausführlicher zur formulieren bzw. die zu Grunde liegenden wissenschaftlichen Arbeiten näher anzuschauen, ich das ganze aber jedenfalls potentiell doch für relevant genug hielt, hier darauf hinzuweisen, hier ein paar Links, die anschauen könnte, wer sich von der angedeuteten Entdeckung angesprochen fühlt oder weiter recherchieren möchte:

 

Entdeckung von Computercode in Superstring-Gleichungen durch Dr. James Gates

http://theawakenment.com/theoretical-physicist-james-gates-finds-computer-code-in-string-theory-equation/#sthash.txcEPqH8.dpbs
http://physics.stackexchange.com/questions/83117/is-this-pseudo-science-or-real-code-found-in-superstring m. w. N.

 

Interview mit Dr. Gates und weiterer Artikel

http://humansarefree.com/2013/01/science-strange-computer-code.html

 

Leben wir in einer Simulation?

http://www.simulation-argument.com m. w. N.
http://en.wikipedia.org/wiki/Simulation_hypothesis

 

Philip K. Dicks nichtfiktionales Werk

http://en.wikipedia.org/wiki/The_Exegesis_of_Philip_K._Dick m. w. N. (enthält seine religiösen / visionären Erfahrungen – es war mir gar nicht bekannt, könnte recht interessant sein)

 

Version 1.0 · 9. März 2015

Dank an Steve Jobs

Nachdem ich ja schon einmal vor einiger Zeit ein Gedicht für Steve Jobs in meinem englischsprachigen Blog veröffentlicht hatte, stieß ich heute, als ich mir „Recalibration“ von Kryon gekauft hatte, auf eine sehr sympathische Widmung: Das Buch ist Steve Jobs gewidmet, alle Kryon-Bücher, alle betreffenden Websites etc. wurden auf einem Mac erstellt… Diese Widmung fand ich eine sehr, sehr schöne Idee, und ich möchte hier deshalb gern darauf verweisen.

(Ich schaue deshalb gerade in einige Kryon-Bücher, weil in Isabelle von Fallois’ 28-Tage-Programm sein Buch „Die Reise nach Hause“ genannt wurde, und so schaue ich mir gerade noch mehr von Lee Carrol gechannelte Werke an.

Auch hier herzlichen Dank an Steve Jobs

Schöne Gedichte unbekannter Autoren

Heute bin ich über die neu gegründete  Autorenwelt auf die Seite „German Poets – Unbekannte Autoren schreiben“ gestoßen. Ich habe nur kurz in deren Literaturmagazin hineingeschaut (in diese Ausgabe) und war sehr angenehm überrascht. Es kann sich durchaus lohnen, in die Werke ganz unbekannter Autoren hineinzuschauen!

Vergehen an der Lesekultur

Schon bald ein Jahr alt ist dieser Artikel, auf den ich gerade erst stieß: http://www.lesen.net/ebook-news/drm-der-zukunft-individualisierte-e-books-ernsthaft-6708/. Nach der Homepage des Frauenhofer-Institutes läuft das Projekt aber noch. Mit Hilfe des Börsenvereins Bundesbildungs- und Forschungsministeriums werden hier also Grundlagen zur potentiellen Entstellung von Kulturgut und kaum wahrnehmbaren Manipulation von Texten gelegt, um es einmal scharf zu formulieren.

Frazer: The Golden Bough (Der goldene Zweig)

Gerade ist mir aufgefallen, daß es ein Buch, das ich in der Universität faszinierend fand, wo es im Lesesaal neben Jura so faszinierende andere Bücher gab, online gibt: James Frazers „The Golden Bough“. Hier ein paar Links mit Download-Links:

Übersicht: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Golden_Bough

Einbändige Edition auch: hier, hier und hier; .doc hier,  .html hier

Zwölfbändige Edition auch: hier (Digitalisierungen v. Hathitrust, Google Books, Archive.org)

Hörbuch der einbändigen Edition: https://librivox.org/the-golden-bough-by-sir-james-fraze

Chancen trotz schlechter Referenzen

Mitunter kann es geschehen, gerade auch, wenn man im Ausland arbeitet, in dem deutsches Recht nicht gilt, daß man Referenzen erhält, die schlecht oder jedenfalls im Heimatland de facto nicht wirklich zu gebrauchen sind.

In diesem Fall bietet sich zum einen an, soweit der Versuch, dem oder der Personalverantwortlichen auf eventuell aus der Referenz entstehende potentielle Probleme hinzuweisen, nicht den erwünschten Erfolg hat, falls es ein Land ist, in dem schriftliche Referenzen ohnehin unüblich sind, diese Unüblichkeit einfach in der Zusammenstellung  zu vermerken und zu hoffen, daß das in der Einstellungskultur des Ziellandes akzeptiert wird. (Ob das eine optimale Idee ist, ist aber jeweils zu überprüfen.). Freilich besteht dann immer noch das Risiko, daß jemand bei der betreffenden Arbeitsstelle anruft.

Auf eine sehr interessante andere Idee hat mich aber James Altucher in diesem Video auf Vimeo gebracht: Einfach – am besten natürlich für jemand Bekanntes / Erfolgreiches – kostenlos arbeiten, „geben“, seine Sache hervorragend machen – und schon ist man irgendwann wieder im Geschäft, wenn man dafür dann eine gute Referenz erhält.

Letztens im Zug

Der Zug hat Verspätung. Ich frage die rothaarige Schaffnerin (mittlerweile ist ihr aus der Gegenrichtung ihre Kollegin zur Seite getreten), ob ich den Anschlußzug nach Neu-Anspach noch bekomme. Sie schaut… schaut… so viele Neu Anspachs…

Dann die Klarheit: „Ich glaub‘ ich laß‘ mir die Haare blond färben… “ (Sie hatte nach dem falschen Ort geschaut.). Ihre Kollegin hat blonde Haare… Surprised

 

 

Abtretung von Forderungen in Kreditkartenverträgen

Ich bewundere Menschen, die konsequent ohne Kreditkarte leben. Sie geraten gar nicht erst in die Fänge von Datensammlern und Systemen und helfen, den Bargeldverkehr am Leben zu erhalten und damit unser aller Privatsphäre zu schützen.

Auf der anderen Seite habe ich schon lange eine gewisse Affinität zu Kreditkarten gespürt, und sie sind natürlich für Menschen, die durch die Welt jetten (oder jedenfalls über das Internet in verschiedenen Ländern Einkäufe tätigen) natürlich sehr hilfreich.

Jedenfalls wollte ich eigentlich die Schwarze Kreditkarte der Vallovis-Bank beantragen.

Nachdem ich die Vertragsbedingungen gelesen habe, habe ich aber davon Abstand genommen. Obwohl ich einige Kreditkarten habe (und, zugegeben, nicht sicher weiß, was jetzt eigentlich z. B. in den Bedingungen meiner japanischen Karten steht), ist mir doch, soweit ich mich entsinne (bei zweien habe ich es gerade noch einmal überprüft) bis heute noch nie eine Klausel in deren AGB begegnet, die eine Abtretung des pfändbaren Teiles aller Ansprüche aus Arbeits-, Pensions- und sonstigen Entgeltansprüchen für Gegenwart und Zukunft vorgesehen hätte.

Ich verstehe zwar die ratio, finde das aber schon allein symbolisch ausgesprochen erschreckend und absolut abzulehnen. Zudem frage ich mich, was passiert, wenn jemand sich noch eine weitere Kreditkarte holt, bei der ebenfalls eine solche Abtretung vorgesehen ist. Schließlich kann es auch Berufsgruppen geben, für die eine solche Abtretung problematisch ist.

Ich frage mich, wieviele Menschen eigentlich die AGB so lesen, daß ihnen das auffällt (und wieviele daran Anstoß nehmen).

Ich jedenfalls werde nun wohl auf ein anderes Angebot warten müssen und bis dahin nicht mit einer eleganten schwarzen Kreditkarte ohne weitere Aufschriften angeben können…

Schade, ich fand das Design faszinierend.  Aber dafür habe ich eine Karte weniger, die ich verwalten muß.