[Man kann auch alleine gehen.]

Sie machen uns zum Schatten.
Sie nehmen uns das Licht.
Im Kern der Wahrheit Sprache,
sie findet Worte nicht.

Verborgen noch im Stillen
wächst doch Erinnerung.
Was wir einst warn, wird wieder,
und ist die Straße krumm,

so soll uns das nicht scheren,
Zum Ziele führt auch sie,
Wir müssen gar nicht wählen,
sind wir schon lang doch sie.

 

Anmerkung zum Titel:

Ich denke, das Gedicht hat keinen Titel. Aber WordPress möchte einen. Und für die vorliegenden Zwecke wollte ich auch nicht unbedingt die erste Zeile als Titel nehmen. Denn trotz des unangenehmen Ausgangspunktes soll es ja doch Mut machen, das wäre darin nicht unbedingt gleich erkennbar.

Ströme der Liebe

Eigentlich wollte ich ja nur auf ein englischsprachiges Gedicht von heute mit ähnlichem Titel hier verlinken und dann gleich auch auf ein anderes Gedicht von unlängst hier.

Aber die Überlegung, welchen Titel ich diesem Blogpost geben solle, vernalaßte mich dann, noch dieses zu schreiben:

Ströme der Liebe,
gezwungen, gebunden
nicht mehr.

Ströme der Liebe. Endloses Meer
Deiner Wahrheit. Die Weisheit von Gott
ist wie ein Ozean.

Stille umher.

Zu Ostern

Ich hatte das Bedürfnis – und erst daraus erwuchs vielleicht ein begrenzter Impuls -, ein Ostergedicht zu schreiben.

Es ist vielleicht nicht für alle, insbesondere weiß ich nicht unbedingt, ob die dritte und vierte Strophe für alle ist, gleichwohl ist es nun hier:

Wenn goldene Herzen strahlen, 
die Seele ein Wandersmann,
erkennst Du: das große, das AMEN
ganz als Dich selber nun an.

Wenn östliche Winde Dir wehen;
wenn die Liebe Dein Heiligtum ist,
erkennst Du, es wird weitergehen,
wenn Antrieb die Liebe nur ist.

Ich kann Dir so gar nicht raten,
wenn Du Dir nicht näher trittst,
ich kann Dir also nur sagen
das, was Du selber Dir sprichst.