Begrenzendes, befreiendes und lebendiges Wissen

Als ich unlängst in den Shiva-Sutras in der Übersetzung von Ranji Chaudhri1  über Vidya und das Verständnis im Kaschmirischen Shivaismus las und verstand, wie Vidya (Wissen) die Allbewußtheit (Chaudhri formuliert: „die Allwissenheit des Bewußtseins“) auf begrenztes Wissen reduziert bzw. unseren allwissenden Zustand verdeckend, eine solche Erfahrung bewirkt, wurde es mir irgendwie klarer. Und dann schien alles „darumherum“ lebendiger zu sein (und so auch das Wissen selbst, da nun „eingeordnet“, klargemacht in seiner „Position“ im Ganzen – es konnte nicht mehr begrenzend wirken).

Als ich dann wegging und unterwegs war, wirkte alles lebendiger, selbst auch um die Bäume herum – deren Lebendigkeit man ja auch so schon immer wieder fühlen oder wahrnehmen kann –, wodurch ich es besonders wahrnahm. Begrenzendes, befreiendes und lebendiges Wissen weiterlesen

Zu Verständnis und Übersetzung von Begriffen im Bereich von Spiritualität, Esoterik und Heilung

A. Problemstellung

Wenn man Übersetzungen spiritueller Texte, insbesondere von Texten aus anderen Kulturkreisen und anders strukturierten Sprachen liest, hofft man natürlich, daß der Übersetzer alles adäquat übersetzt habe.

Tatsächlich erscheint es aber geraten, immer auch in den Originaltext und in die Originalsprache zu schauen, um die volle und korrekte Bedeutung eines Begriffes zu überprüfen – jedenfalls, seien wir realistisch, dann, wenn es sich um zentrale Begriffe für das handelt, was man erreichen oder untersuchen möchte.

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Umsetzung

Gerade las ich einen interessanten Text von Tony Robbins, den ich schon im August letzten Jahres abgespeichert hatte. Er enthielt sehr hilfreiche Hinweise für die Erreichung von Erfolg, seiner eigenen Ziele.

So erkannte ich:

Es gibt den Punkt, da muß (möchte!) man sich den Sachen, dem Wissen und den Informationen (also und eigentlich auch insgesamt den Möglichkeiten) zuwenden, die man schon hat, und sie (sichten1 und, soweit man es möchte und es gut ist,) anwenden.

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