Über die Suche nach Strukturen

Vorbemerkung: Der folgende Artikel bezieht sich auf eine Diskussion, die im Mai 2021 in Deutschland geführt wurde. Ich habe ihn aber bewußt abstrakter gehalten; so mag er auch darüber hinaus Anregungen bieten und eine Warnung sein, die Entwicklung in diesem Bereich bewußt zu beobachten und, soweit angezeigt, sich gegebenenfalls als Lehrer, Elternteil, Influencer, Journalist, Blogger oder in sonstiger Funktion korrigierend einzuschalten.

Wie oben so unten“ – so heißt es schon jedenfalls seit dem Mittelalter. Die Suche nach Strukturen zum Verständnis der Welt ist alt.

Und sie ist sinnvoll.

Denn indem wir schauen und vergleichen, und indem wir Schlüsse ziehen, kann der Intellekt die Welt verstehen.

In mir, in uns, in allen stets ein Amen.

 Wir sind mächtige Schöpfer.

Aus unseren Urkräften empor dringt ans Licht das, was sich der “Strom” nennt.

In diesem Strom leben wir, in diesem Strom vergehen1 und werden geboren die Formen.

Aber das Eine, das wacht zeit- und gestaltlos, formlos über allem.

Das All-Es IST alles.

Alles ist darin. Alles, was sich manifestiert, ist darin schon angelegt.

Ströme der Liebe

Eigentlich wollte ich ja nur auf ein englischsprachiges Gedicht von heute mit ähnlichem Titel hier verlinken und dann gleich auch auf ein anderes Gedicht von unlängst hier.

Aber die Überlegung, welchen Titel ich diesem Blogpost geben solle, vernalaßte mich dann, noch dieses zu schreiben:

Ströme der Liebe,
gezwungen, gebunden
nicht mehr.

Ströme der Liebe. Endloses Meer
Deiner Wahrheit. Die Weisheit von Gott
ist wie ein Ozean.

Stille umher.

Die tiefere Bedeutung von Verschwörungstheorien

A. Ausgangspunkt und Ziel dieser Betrachtungen

Spricht man heutzutage über dieses Thema, so ist es sehr schwierig für manche, immer einen ganz klaren Kopf zu behalten. Sei es, daß die Menschen so von ihren speziellen Verschwörungstheorien überzeugt sind – und aus meiner Sicht läßt sich durchaus von einer “Entartung” der Verschwörungstheorien sprechen, von der ich mich frage, ob sie gesteuert ist oder eine Folge dessen, daß so lange niemand zugehört hat, oder beides –, daß sie den Hort der amerikanischen Demokratie stürmen, sei es, daß man selbst von guten Freunden als “verrückt” abgetan oder als “Idiot” beschimpft wird, weil man vorgeblich “wissenschaftliche” Erkenntnisse in Frage stellt. Selbst Wissenschaftlern kann dies geschehen. Gewalt aber wird oft Widerstand säen, Beschimpfungen freilich desgleichen.

Suggestion, Attraktorfelder und Glaubenssätze

I. Vorbemerkung

Ein Grund für diese kurze, nur übersichtsartige Betrachtung ist einerseits der auf diesen Artikel im Blog folgende Artikel (hier), für den diese einen gewissen Hintergrund bieten kann, andererseits aber zwei Erfahrungen:

Vor Jahren geschah es mir, daß ich plötzlich – trotz inhaltlicher Ablehnung der Thesen, deren Perspektive plötzlich meine zu beeinflussen schien – auf eine Möglichkeit kam, die eddischen Schöpfungsmythen zu interpretieren, die sich plötzlich überraschend überzeugend darstellte, aber die ich mir nicht zu eigen machen wollte. Ich distanzierte mich daraufhin bewußt von Faktoren, die zu diesem Einfluß führten.

Komm, mein Freund

Komm, mein Freund, und laß’ uns leben
und lieben ganz dem Meere zu.
Das Haupt zum Lichte mußt Du heben,
und leben dann, in Fried und Ruh,

in Freude, Mut und aller Tugend,
die Du im Herz stets mit Dir trägst.
Du bist ja selbst das Große Leben,
der alles nun schon in sich trägt.

Du bist die Weite allen Meeres.
Du bist das Feld. Im Morgenglanz
da leuchtest Du Dir selbst. Das Leben
es macht, und läßt Dich ewig ganz.

14. Dezember 2017

Verbindung meiner Blogs

Ich mag schöne Namen und Domainnamen – und dies mag einer der Gründe dafür sein, daß ich mehr als ein Blog besitze.

Für meine Leser andererseits mag es mitunter etwas arbeitsaufwendiger sein, stets in alle meine Blocks hineinzuschauen, ob es auf irgendeinem etwas neues gibt.

Aus diesem Grunde habe ich mich entschlossen, mein englischsprachiges und mein deutschsprachiges, also dieses Blog gegenseitig zu verlinken, so daß jedes auf im jeweils anderen erschienene neue Artikel verweist.

Meine “Spezialblogs” werden diesem Muster nicht folgen, aber ich werde umgekehrt von meinem deutsch- und meinem englischsprachigen Hauptblog weitgehend ebenfalls auf dort eventuell erscheinende neue Artikel verweisen.

Gefahr und Verführung von Onlinetätigkeiten

Bei der Arbeit an einer meiner Websites ist mir heute aufgefallen, wie rasch man sich verzetteln und verlieren kann – gerade bei Tätigkeiten im Internet, und beim Aufsetzen von Blogs. Ich nehme an, beim Programmieren kann das u. U. ähnlich sein.

Eine nähere Analyse zeigt, warum speziell solche Arbeiten so verführerisch sind und vom Wesentlichen ablenken können:

Der Verstand hat etwas, auf das er sich stürzen kann, und die “Erfolgsgratifikation” ist ziemlich unmittelbar. “Wieder ein Problem gelöst”, hat man das Gefühl, wenn die Seite geschrieben ist, online erscheint oder wenn ein kleines Problem im Backend von WordPress gelöst ist…

Wie man das Leben verpassen kann

Gerade wohne ich in Montevideo, in Malvin. Meine Vermieter sind sehr nett, und meine Vermieterin hatte mir eine Email gesandt: sie schlug vor, ich solle mir den Umzug anschauen, der… genau vor meinem Fenster stattfand.

Da ich derzeit wohl eher das Bedürfnis nach Rückzug gehabt hatte – ich mag die Menschen in Uruguay, aber manchmal greift das Empfinden bezüglich der Arbeitsstelle leider auf unerwünschte Weise ins Privatleben üben – , saß ich zuvor vor meinem Computer (die Fensterläden hatte ich schon geschlossen, da die Sonne untergegangen war) und dachte, das seien ja nur die Trommler, die jeden Samstag auf dem Platz nebenan spielten.