Ein Beispiel für Grammatik-Ideologisierung (oder algorithmische Dummheit?)

Während ich in solch alptraumhaften Klima für die Sprachentwicklung jetzt auf ein gewisses jüngeres Urteil eines Landgerichts lieber erst gar nicht eingehe (vielleicht wird das ja wieder umgeworfen), sollte selbst der größte Ideologe noch klar genug im Kopf sein, um dieses Beispiel nun wirklich als unfaßbar (oder aber ein Zeichen für die Unfähigkeit von Programmierern oder Managern?) erkennen können:

Anscheinend erklärt, wie Netzpolitik berichtet, Instagram, wenn es aus (keineswegs immer zutreffenden) Gründen des Verstoßes gegen Gemeinschaftsrichtlinien einen Post entfernt, man habe „deinen/deine/dein Beitrag entfernt, da er/sie/es“dagegen verstoße {#moods_dlg.Disappointed}

Nicht, daß ich sonderliche Sympathie für das betroffene Nachrichtenmagazin hegte, aber…. Hoffen wir, daß das keine Schule macht. Wie aus dem englischen „he“ oder „she“ einfach einmal „their“ gemacht wird, habe ich ja bereits hier (aktuellere Version: hier) berichtet.

Veröffentlicht von

A. M.

Autor. Dichter. Coach und Berater. Lehrer. Auch Jurist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Reflexionen