Eine Fahrt im Metropolitan

Heute bin ich auf der Strecke zwischen Augsburg und Nürnberg in einem äußerst interessanten Zug gefahren. Es war ein ICE, aber ein ICE wie ich ihn noch nie gesehen hatte. Ich fragte mich zunächst, ob es eventuell ein ausländischer Wagen sei? Eine Schrift auf dem Fenster wies aber auf Deutschland hin.

Der Wagen war goldfarben (so schien mir, laut Wikipedia dann doch eher nicht?), mit Holz ausgestattet. Schwarze Sitze – gekleidet in Holz. Die  Wände Holz. Ein Klapptisch aus Holz, der sich auf Knopfdruck öffnete und der, ähnlich wie im Flugzeug, auch noch einmal ausgeklappt werden konnte, wenn er schon offen war.

Hinter mir ein (allerdings geschlossenes) Bistro mit einigen Stehtischen. Alles elegant, sehr schön. Beim Betreten des Wagens hatte ich mich sogar zunächst gefragt, ob ich am Ende in der Ersten Klasse gelandet sei.

Der Schaffner erklärte dann, es handele sich um den Metropolitan, einen Zug, der Ende der neunziger Jahre auf einer Strecke für Geschäftsreisende eingesetzt worden sei, und von dem heute nur zwei Exemplare führen.

Der Zug ist wirklich sehr angenehm – wie schade, daß die Bahn nicht mehr davon hat bauen lassen.

Eigentlich wollte ich sogar ein Photo machen, aber der Speicherplatz meines i-Joy-Tablets war gerade voll. So bleibt nur auf den vom Schaffner empfohlen und in der Tat sehr ausführlichen Wikipedia-Artikel zu verweisen, in dem auch Bilder sind.

Auf jeden Fall eine interessante (und angenehme) Fahrt.

 

 

Leben wir in einer Simulation?

Schon als Schüler habe ich viele Science Fiction gelesen, und einer der Autoren war Philipp K. Dick. Ich weiß nicht, ob die Geschichte über eine computergenerierte bzw. von einem „höheren“ Universum aus generierte Welt, die ich in Erinnerung habe, von ihm war, vielleicht aber ja.

Aber gerade ist er mir wiederbegegnet, und zwar in diesem Link (etwas ausführlicher zu Dicks Aussage vgl. a. hier). Manche Internetseiten fragen nun schon danach, ob wir tatsächlich in einer Simulation leben… Das wäre dann doch vielleicht ein Gedanke mit Beunruhigungspotential?

Allerdings kann man das ganze auch ganz ruhig (Hm… ruhig? Ist das eigentlich gut? Natürlich ist Ruhe hilfreich, aber… zeigt der Unterschied in der Reaktion auf die unterschiedlichen Perspektivmöglichkeiten nicht auch, wie man sich vielleicht an die Maya schon ein wenig gewöhnt hat? – Was dann alles andere als beruhigend wäre…) als lediglich eine Bestätigung der spirituellen Sicht sehen, und so stellt der obige Link denn auch den Bezug des in dem dort verlinkten Video Gesagten zu Advaita her. Letztlich könnte also die in dem verlinkten Video beschriebene Entdeckung ein Hinweis darauf sein, daß die Wissenschaftler an den Universitäten nun langsam der Frage der Realität oder Nichtrealität (Maya-Haftigkeit) unseres Universums näher kommen.

Da ich jetzt nicht dazu gekommen bin, diesen Artikel ausführlicher zur formulieren bzw. die zu Grunde liegenden wissenschaftlichen Arbeiten näher anzuschauen, ich das ganze aber jedenfalls potentiell doch für relevant genug hielt, hier darauf hinzuweisen, hier ein paar Links, die anschauen könnte, wer sich von der angedeuteten Entdeckung angesprochen fühlt oder weiter recherchieren möchte:

 

Entdeckung von Computercode in Superstring-Gleichungen durch Dr. James Gates

http://theawakenment.com/theoretical-physicist-james-gates-finds-computer-code-in-string-theory-equation/#sthash.txcEPqH8.dpbs
http://physics.stackexchange.com/questions/83117/is-this-pseudo-science-or-real-code-found-in-superstring m. w. N.

 

Interview mit Dr. Gates und weiterer Artikel

http://humansarefree.com/2013/01/science-strange-computer-code.html

 

Leben wir in einer Simulation?

http://www.simulation-argument.com m. w. N.
http://en.wikipedia.org/wiki/Simulation_hypothesis

 

Philip K. Dicks nichtfiktionales Werk

http://en.wikipedia.org/wiki/The_Exegesis_of_Philip_K._Dick m. w. N. (enthält seine religiösen / visionären Erfahrungen – es war mir gar nicht bekannt, könnte recht interessant sein)

 

Version 1.0 · 9. März 2015

Dank an Steve Jobs

Nachdem ich ja schon einmal vor einiger Zeit ein Gedicht für Steve Jobs in meinem englischsprachigen Blog veröffentlicht hatte, stieß ich heute, als ich mir „Recalibration“ von Kryon gekauft hatte, auf eine sehr sympathische Widmung: Das Buch ist Steve Jobs gewidmet, alle Kryon-Bücher, alle betreffenden Websites etc. wurden auf einem Mac erstellt… Diese Widmung fand ich eine sehr, sehr schöne Idee, und ich möchte hier deshalb gern darauf verweisen.

(Ich schaue deshalb gerade in einige Kryon-Bücher, weil in Isabelle von Fallois’ 28-Tage-Programm sein Buch „Die Reise nach Hause“ genannt wurde, und so schaue ich mir gerade noch mehr von Lee Carrol gechannelte Werke an.

Auch hier herzlichen Dank an Steve Jobs

Schöne Gedichte unbekannter Autoren

Heute bin ich über die neu gegründete  Autorenwelt auf die Seite „German Poets – Unbekannte Autoren schreiben“ gestoßen. Ich habe nur kurz in deren Literaturmagazin hineingeschaut (in diese Ausgabe) und war sehr angenehm überrascht. Es kann sich durchaus lohnen, in die Werke ganz unbekannter Autoren hineinzuschauen!

Vergehen an der Lesekultur

Schon bald ein Jahr alt ist dieser Artikel, auf den ich gerade erst stieß: http://www.lesen.net/ebook-news/drm-der-zukunft-individualisierte-e-books-ernsthaft-6708/. Nach der Homepage des Frauenhofer-Institutes läuft das Projekt aber noch. Mit Hilfe des Börsenvereins Bundesbildungs- und Forschungsministeriums werden hier also Grundlagen zur potentiellen Entstellung von Kulturgut und kaum wahrnehmbaren Manipulation von Texten gelegt, um es einmal scharf zu formulieren.

Frazer: The Golden Bough (Der goldene Zweig)

Gerade ist mir aufgefallen, daß es ein Buch, das ich in der Universität faszinierend fand, wo es im Lesesaal neben Jura so faszinierende andere Bücher gab, online gibt: James Frazers „The Golden Bough“. Hier ein paar Links mit Download-Links:

Übersicht: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Golden_Bough

Einbändige Edition auch: hier, hier und hier; .doc hier,  .html hier

Zwölfbändige Edition auch: hier (Digitalisierungen v. Hathitrust, Google Books, Archive.org)

Hörbuch der einbändigen Edition: https://librivox.org/the-golden-bough-by-sir-james-fraze

Chancen trotz schlechter Referenzen

Mitunter kann es geschehen, gerade auch, wenn man im Ausland arbeitet, in dem deutsches Recht nicht gilt, daß man Referenzen erhält, die schlecht oder jedenfalls im Heimatland de facto nicht wirklich zu gebrauchen sind.

In diesem Fall bietet sich zum einen an, soweit der Versuch, dem oder der Personalverantwortlichen auf eventuell aus der Referenz entstehende potentielle Probleme hinzuweisen, nicht den erwünschten Erfolg hat, falls es ein Land ist, in dem schriftliche Referenzen ohnehin unüblich sind, diese Unüblichkeit einfach in der Zusammenstellung  zu vermerken und zu hoffen, daß das in der Einstellungskultur des Ziellandes akzeptiert wird. (Ob das eine optimale Idee ist, ist aber jeweils zu überprüfen.). Freilich besteht dann immer noch das Risiko, daß jemand bei der betreffenden Arbeitsstelle anruft.

Auf eine sehr interessante andere Idee hat mich aber James Altucher in diesem Video auf Vimeo gebracht: Einfach – am besten natürlich für jemand Bekanntes / Erfolgreiches – kostenlos arbeiten, „geben“, seine Sache hervorragend machen – und schon ist man irgendwann wieder im Geschäft, wenn man dafür dann eine gute Referenz erhält.

Australischer Bankenservice

Meine Bank hat eine A. M. [abgekürzt wegen Google] – Appreciation Society gegründet und mir Life-Membership samt Urkunde verliehen Surprised

Vielleicht war das eine Reaktion darauf, daß ich versucht hatte, eine kostenlose Kreditkarte dort zu bekommen und es aus verschiedenen Gründen (technische, dann laut Website an PR gebunden, eine Dame in der Bank meinte freilich, man solle es dennoch versuchen) nicht gelungen war? (Nun bekomme ich sie.) Oder für meine Teilnahme an einer Kundenbefragung? Oder bekommen das alle dort?

Auf jeden Fall eine lustige Geste.

 

Disclaimer, damit Mitlesende nicht auf falsche Gedanken kommen: So eine Urkunde bedeutet nicht zwangsläufig, daß der Empfänger zum Zeitpunkt des Empfanges Millionär wäre… Ich nehme gern Spenden (Bücher, keltische Harfe, Tai Chi – Kurse… Reisen…) entgegen.